Best-Practice-Beispiel Dresden-Klotzsche
Das denkmalgeschützte und 1908 eröffnete Empfangsgebäude Dresden-Klotzsche wurde Anfang der 90er Jahre geschlossen und verviel zunächst zunehmend. 2014 erwarb der jetzige Eigentümer das Gebäude und startete die Sanierung. Der Bahnhof soll demnach wieder attraktiv für Fahrgäste werden und sowohl denkmalgerecht als auch ökologisch nachhhaltig saniert werden.
Trotz Herausforderungen konnten ein Biomarkt und die Bio-Bahnhofswirtschaft Ende 2016 eröffnet werden. Zudem gibt es einen Fahrradladen, eine Kerzenwerkstatt und ein Pausenraum für Busfahrer*innen. Ergänzt wird das Konzept durch eine weitere Überdachung und Sitzmöglichkeiten für Fahrgäste. Außerdem sorgt eine öffentliche Fahrradpumpe, eine Wand für Veranstaltungsplakate und einen Bücherschrank für den Austausch der Bevölkerung.
Die ca. 2 Mio € Baukosten refinanzieren sich über die Mietzahlungen.
Ein Teil der Stellplätze wurden in Form eines französischen Boule-Feldes gebaut ("Boule am Bahnhof“). Im Empfangsgebäude finden aktuell regelmäßige Lesungen statt und großflächige Außenwände bieten Platz für die freie Gestaltung von ansässigen Künstler*innen.









